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Trauma im sozialpädagogischen Alltag
Selbstfürsorge - Übertragung - Gegenübertragung
in der Arbeit mit traumatisierten jungen Menschen
in der Jugendhilfe
mit G. Enamaria Weber-Boch


 

"Um verstehen zu können, wie das verletzte Kind in unserem Inneren agiert,

um die unbefriedigten Kindheitsbedürfnisse und das unaufgelöste Trauma auszuleben,

müssen wir wissen, daß die primäre motivationale Kraft unseres Lebens unser Gefühl ist".

 

John Bradshaw

 

Termin und Online Anmeldung

 

Beschreibung der Veranstaltung:

 

Pädagogische, sozialpädagogische und therapeutische Fachkräfte, bewegen sich manchmal auf einem schmalen fachlichen und emotionalen Grat im Umgang mit traumatisierten jungen Menschen. Sowohl die stationäre als auch die ambulante Arbeit mit betroffenen Kindern und Jugendlichen hat etwas Drängendes, Imperatives und total Herausforderndes. Gefühle sind absolut vorherrschend und können Fachkräfte sowie die jungen Menschen gleichermaßen bestimmen.

 

Vor allem soziale Eltern, die als Heimeltern, Erziehungsstelleneltern und/oder Pflegeeltern mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen unter einem Dach leben, wodurch keine Nähe-Distanzregelung durch strukturierte Arbeitszeitenregelung gegeben ist, können manchmal gar nicht so schnell gucken, wie sie gegenüber den Kindern abwechselnd in eine Retter- oder Täterposition geraten und destruktiven Impulsen ausgesetzt sind.

 

Viele Fachkräfte wehren die Bandbreite ihrer Gefühle und Resonanzen manchmal in sich ab, weil sie nicht verstehen und verwirrt sind, weshalb sie plötzlich völlige Hilflosigkeit, Ohnmacht oder eine grenzenlose Aggressivität in sich spüren. Resonanzen der Art benötigen einen achtsamen Umgang und ein biographisches Bewusstsein, um nicht in unprofessionelle Gegenübertragungen hinein zu rutschen.

 

An Hand eines Vortrages wird Sie Frau Weber-Boch in dieses wichtige und prisante Thema einführen. Sie wird Sie dazu einladen hinzuschauen, mit welchen Übertragungen und Gegenübertragungen wir als  sozialpädagogische Fachkräfte in der Arbeit mit traumatisierten jungen Menschen konfrontiert sind. Aber auch mit welchen Gefühlen und Ressonanzen, die sich in uns selbst abspielen.

 

Vermittelt werden:

Ziel der Fortbildung ist es, Sozialpädagogen, Pädagogen, Therapeuten und Interessierten, Impulse und Anregungen zu vermitteln sowie professionelle Handlungskompetenzen an die Hand zu geben im Umgang mit traumatisierten jungen Menschen in der Jugendhilfe.

 

Mit Supervisionsaufstellungen werden eigene  Anliegen und Fragen vertieft.